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Vergangenes Wochenende war es der Wald rund um die Wupper auf Solinger Stadtgebiet, der hoffentlich zum Pilzglück verhelfen sollte. Die üblichen Verdächtigen fanden sich überhaupt nicht (Steinpilze, Maronen). Dafür drei recht ansehnliche Goldröhrlinge, die nur im Lärchenwald wachsen. Ausserdem sah man sich einer "Armee" aus Kartoffelbovisten ausgesetzt - wären sie essbar, hätte ich sie kiloweise nach Hause mitgenommen.

Eine Besonderheit war aber zu finden: Auf den Bovisten wuchsen Röhrlinge - das war mir neu. Einige davon nahm ich mit nach Hause zur Bestimmung. Schnell stellte sich dann heraus, dass es sich nur um Schmarotzerröhrlinge handeln konnte - die einzige Röhrlingsart, die parasitisch auf anderen Pilzen wächst, und diese speziell nur auf Kartoffelbovisten. Sie sind geschützt - ich hätte sie also gar nicht mitnehmen dürfen. Da sie aber - genau wie die Kartoffelboviste selbst - massenhaft wuchsen, habe ich kein allzu schlechtes Gewissen.

Neben den Goldröhrlingen und den Schmarotzerröhrlingen (die essbar sind) lief mir nur noch ein einzelner Perlpilz über den Weg.

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